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02.03.2011

Geteilte Cooper-Zylinderrollenlager – die bessere Lösung

35.000 Euro für die komplette Überarbeitung der Welle – so lautete die erste Schätzung für die Wasserkraftturbine der Richard Hummel GmbH aus Unterensingen. Die Experten von Blässinger fanden eine kostengünstigere Lösung: Rund 4.000 Euro kostete der nur einen Tag dauernde Umbau mit einem geteilten Cooper-Lager.

Tag und Nacht läuft die Wasserkraftturbine der Richard Hummel GmbH und liefert Strom an die EnBW. Wasserturbinen zeichnen sich durch eine erhebliche Lebensdauer aus – nicht so beim Unterensinger Logistikunternehmen. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich Abnutzungserscheinungen, die Turbine lief nicht mehr rund. Alle Versuche, das Problem mit einer Stützrollenlagerung zu beheben, blieben erfolglos. 

Die darauffolgende Revision brachte es ans Licht: die Welle war stark eingelaufen. Die Kosten für die notwendige Überarbeitung wurden auf rund 35.000  Euro geschätzt. Denn hierzu hätte die komplette Turbine zerlegt werden müssen, was einen längeren Stillstand bedeutet hätte. 

Schnelle Lösung ohne Demontage

Durch ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit Lagerungen fanden die Spezialisten bei Blässinger eine effiziente und kostengünstige Lösung: Innerhalb weniger Stunden wurde das Problem durch den Einsatz eines geteilten Cooperlagers behoben. 

Der beschädigte Lagersitz blieb, der neue Lagersitz wurde nach hinten versetzt. Die Welle musste dazu nicht demontiert werden, da das geteilte Cooper-Zylinderrollenlager auch im eingebauten Zustand montiert werden konnte. Dies ersparte teure Montage- und Stillstandszeiten, die Kosten für den Umbau und das Cooper-Lager beliefen sich insgesamt auf rund 4.000 Euro.